KUKUUM

Der 1904 errichtete Festsaal Ringenwalde, mit dem alten „Gasthof Zur Eisenbahn“ einst das öffentliche Zentrum des Dorfes, wurde 2012 vom Berliner Architekten Felix Arlt erworben. Seitdem wird das historische Gebäude von ihm und Freunden behutsam und in liebevoller Weise renoviert. Dem charismatischen Saal mit Empore und Guckkastenbühne kommt nach Jahrzehnten des Verfalls nun wieder seine ursprüngliche Bestimmung zu.

Seit 2016 wird im Festsaal privatinitiativ ein öffentliches Sommerkino angeboten. Nachdem dessen bauliche Instandsetzung 2017 erstmals eine regelmäßigere Nutzung – auch für Feiern und Konzerte – erlaubte, gründete sich der gemeinnützige Verein KUKUUM („Kunst und Kultur in der Uckermark“), um die Etablierung der Spielstätte zu organisieren. Die Gründungsmitglieder des Vereins sind seit Jahren regelmäßig in Ringenwalde zu Gast und freundschaftlich verbunden. Unter ihnen finden sich FreiberuflerInnen, Architektinnen, ProjektentwicklerInnen, MusikerInnen, AutorInnen, ÜbersetzerInnen, PhilosophInnen und WissenschaftlerInnen. Alle haben langjährige Erfahrungen mit verschiedensten Projekten und Werken gesammelt und wollen nun mit ihren ausgezeichneten Verbindungen kulturelles Leben an der auferstandenen Spielstätte schaffen. KUKUUM strebt dabei eine zunehmende Vernetzung mit bestehenden lokalen Initiativen und Einrichtungen an und wünscht sich einen gegenseitigen Austausch sowie harmonische zukunftsfähige Kooperationen!